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Düren Düren
Bereits am 11. September 1841 wurde die Eisenbahnstrecke Köln Aachen von der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft eröffnet. Der Anschluss an das belgische Streckennetz von Köln nach Antwerpen erfolgte am 15. Oktober 1843. Am 6. Oktober 1864 wurde die eingleisige Verbindung nach Trier über Euskirchen eröffnet. 1869 folgte die Verbindung nach Neuss, 1873 nach Jülich und 1892 nach Kreuzau. Der heutige Bahnhof Düren eröffnete den Betrieb am 15. April 1874. Ursprünglich wurde er als Inselbahnhof gebaut. In der Anfangszeit nutzten gleichzeitig zwei Bahngesellschaften, die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft und die Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft, den Bahnhof. 1933 erhielt der Bahnhof ein Bahnbetriebswerk. Bereits 1945 wurde durch die alliierten Truppen die Eisenbahn zwischen Aachen und Köln instand gesetzt, um die Nachschublinien zu sichern. 1950 baute die Bundesbahn die Verbindung von Düren nach Bonn aus, die dann 1983 wegen Unrentabilität stillgelegt wurde. 1985 wurde das Bahnbetriebswerk stillgelegt. Seit dem 1. April 2000 wird die Dürener Kreisbahn von Düren aus betrieben, die auch den Güterverkehr für die Deutsche Bahn AG bedient. Der Bahnhof wurde im Zuge der Umbaumaßnahmen in den Jahren 2001 bis 2002 der Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln - Aachen als Durchgangsbahnhof zurückgebaut, das Stationsgebäude restauriert und die Bahnsteige erneuert. Das Empfangsgebäude ist in seinem Urzustand bis heute erhalten geblieben und steht seit 1989 unter Denkmalschutz.
Bilder Düren
Bahnhof von 1874
Luftaufnahme
Bahnhof von 1874
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