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Die Endstehungsgeschichte des Bahnhofs ist ungewöhnlich. Die Industrieterrains AG befasste sich mit der Entwicklung und Erschließung von Grundstücken für Industrieunternehmen. Zwischen Düsseldorf Benrath und Düsseldorf Eller fand sich eine solche Fläche. Die Königliche Eisenbahn-Direktion Elberfeld stimmte dem Bau eines privaten Bahnhofs in Reisholz zu. Er wurde 1889/1899 gebaut und am 15. Juni 1899 feierlich eröffnet. Das zweigeschossige Empfangsgebäude war aus Backsteinmauerwerk. Das Obergeschoss war verputzt. Das zweistöckige Wohnhaus wurde in gleicher Ausführung gebaut. 1901 baute man einen Gleisanschluss zum Hafen Reisholz. Der Bahnhof entwickelte sich schnell. Bereits 1914 besaßen 46 Industriebetriebe einen Gleisanschluss. Davon hatten sich auch Firmen wie die Henkel KGaA, die Röhrenwerke Reisholz GmbH und die Deutsche Shell AG in Reisholz angesiedelt. Dazu kahm noch das Großkraftwerk der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke, das von 1906 bis 1908 gebaut wurde. 1927 bis 1933 wurden die Gleisanlagen erweitert auf einen Damm neu verlegt. Dadurch bedingt wurde der alte Bahnhof stillgelegt und die Gleise abgebaut. Unterhalb des Gleisdamms entstand 1934 ein neues Empfangsgebäude und das Stellwerk (Bilder dazu in den Foto Impressionen). Die alten Bahnhofsgebäude stehen unter Denkmalschutz.
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Bilder Düsseldorf-Reisholz
Bahnhof um 1933
Luftaufnahme
Bahnhof um 1933 PANORAMA
Köln-Deutz - Minden
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