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Die Ruhrort-Crefeld-Kreis Gladbacher Eisenbahn-Gesellschaft und die CME ratifizierten am 29. März 1847 einen Vertrag zur Beförderung von Güter- und Personenwagen mittels Trajekt über den Rhein. Ein Brückenbau über den Rhein wurde aus strategischen Gründen vom preußischen Generalstab verweigert. Die Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (CME) eröffnete am 14. Oktober 1848 die 8,93 km lange Bahnstrecke von Oberhausen nach Duisburg-Ruhrort. Die Ruhrort- Homberger Trajektanstalt eröffnete den Betrieb am 12. November 1852. Die Strecke wurde hauptsächlich für den Transport von Kohle über die Trajektanstalt genutzt. Aufgrund von wachsender Nachfrage zur Personenbeförderung eröffnete 1856 die Bahnstation Ruhrort. Durch den zunehmenden Trajektbetrieb wurden die Bahnhöfe auf beiden Seiten des Rheins erheblich vergrößert und Hebetürme gebaut, die die Waggons hydraulisch auf die Fähren verluden. Die beiden Bahnhof Ruhrort und Homberg hatten alles, von der Zollabfertigung bis zur Drehscheibe, was einen Bahnhof ausmacht. 1905 wurde die Bahnstation in Duisburg-Ruhrort umbenannt. 1912 stellte man der Trajektbetrieb ein und baute die Gleisanlagen weitgehend zurück. 1971 musste der Hebeturm in Ruhrort wegen Baufälligkeit abgerissen werden, wogegen der Hebeturm in Duisburg Homberg bis heute erhalten geblieben ist. 1985 baute die Deutsche Bundesbahn, bis auf das Bahnsteiggleis, alle Gleise zurück und riss auch das Stellwerk [Rpf] ab. Damit wurde der Bahnhof zum Haltepunkt.
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Bilder Duisburg
Bahnhof von 1856
Luftaufnahme
Duisburg-Ruhrort Duisburg-Ruhrort Bahnhof von 1852 Bahnhof von 1856
Trajektanstalt von 1852
Duisburg-Ruhrort - Dortmund
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