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Dillingen (Saar)
Am 16. Dezember 1858 wurde die eingleisige Bahnstrecke von Saarbrücken nach Merzig von der Königlich-Preußischen Staatseisenbahn in Betrieb genommen. Die treibende Kraft für den Bau der Bahnstrecke war die Dillinger Hütte, die 1809 das erste Blechwalzwerk auf dem Kontinent betrieb und schon über 700 Arbeiter beschäftigte. 1857 begannen die Arbeiten für einen Bahnanschluss zu den Dillinger Hüttenwerken. 1880 baute man die Bahnstrecke von Saarbrücken nach Trier zweigleisig aus. Die zweigleisige Strecke nach Busendorf (heute Bouzonville) in Lothringen eröffnete am 1. Juli 1901 den Betrieb. Gleichzeitig wurde die Strecke nach Primsweiler ebenfalls 1901 eröffnet, die heute nur noch für den Güterverkehr benutzt wird. Bedingt durch die Vergrößerung der Gleisanlagen im Bahnhof wurde ein Ringlokschuppen mit Drehscheibe und drei Stellwerksgebäude mit mechanischem Stellwerk gebaut. Ein genaues Baujahr für das neue Empfangsgebäude ist leider nicht bekannt. Es ist jedoch anzunehmen, das es in der Zeit des Ausbaus zum Eisenbahnknoten, also nach 1901 entstanden ist. Im August 1944 explodierte ein Munitionszug im Bahnhof. Dabei wurde der Wasserturm und die Güterabfertigung völlig zerstört und das Stationsgebäude schwer beschädigt. Die Bahnhofuhr im Eingangsgiebel des Empfangsgebäudes ist in seiner ungewöhnlichen Steinfassung bis heute erhalten geblieben. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten des Ringlokschuppens von 1901 wurde er 2008 als Veranstaltungshalle eröffnet.
Dillingen (Saar)
Die Eisenbahn “kam” am 16. Dezember 1858 nach Dillingen (Saar). Also 23 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Dillingen (Saar) hatte zu diesem Zeitpunkt 1.731 Einwohner (Ende 2013 waren es 20.183 Einwohner).  
Bilder Dillingen (Saar)
Bahnhof 1858
Luftaufnahme
Bahnhof 1858 Bahnhof ca. 1930
Bahnhof um 1930
Z Bahnhof iel
Saarstrecke
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