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Dorsten Dorsten
Der zum 1. Juli 1879 erbaute Bahnhof ist noch weitgehend in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben. Er entstand als “Inselbahnhof” zwischen den Strecken der Rheinischen Eisenbahn von Oberhausen nach Quakenbrück und der Niederländisch-Westfälischen Eisenbahn von Gelsenkirchen nach Winterswijk. Seit 1874 bestand auch eine Verbindung an die Hamburg- Venloer Eisenbahn. Der westliche Teil des Bahnhofs der Rheinischen Eisenbahn  verfügte über acht Gleise und eine Drehscheibe nebst Lokbehandlungsanlage. Der östliche Bahnhofsteil umfasste vier Gleise der Niederländisch- Westfälischen Eisenbahn. Erst durch die Verstaatlichung der Eisenbahnen wurde 1882 eine direkte Gleisverbindung zwischen den beiden Bahnhofsseiten hergestellt. 1912 erfuhr der Bahnhof einen größeren Ausbau. 1940 wurde der “Vorbahnhof” Dorsten umgebaut, um Stückgutkapazitäten für den Fall einer Zerstörung der Bahnhöfe Duisburg und Wanne-Eickel übernehmen zu können. Da beim Rückzug der Wehrmacht alle Eisenbahnbrücken um Dorsten zerstört wurden, konnte der Bahnbetrieb erst im Mai 1948 wieder aufgenommen werden. Der Güter- und Personenverkehr ging im Laufe der Jahre immer mehr zurück, sodass die Gleisanlagen bis Ende der 70er Jahren zurückgebaut wurden. 1985 wurde das historische Empfangsgebäude renoviert und 1989 unter Denkmalschutz gestellt.        
Bilder Dorsten
Bahnhof 1912
Luftaufnahme
Bahnhof um 1912
Die Eisenbahn “kam” am 1. Juli 1879 nach Dorsten. Also 44 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Dorsten hatte zu diesem Zeitpunkt 3.379 Einwohner (Ende 2013 waren es 75.547  Einwohner).
Z Bahnhof iel
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